Bundesparteitag in Leipzig 2013

Veröffentlicht am 16.11.2013 in Allgemein

Manfred Schaub, Sigmar Gabriel, Christel Keim und Dr. Christoph Weltecke beim Parteitag in Leipzig

Nordhessen SPD erwartet erkennbares Gesamtbild von sozialer Gerechtigkeit

„Wir erwarten vom Parteitag eine deutliche Unterstützung für die Verhandlungsrunden und aus den Verhandlungen Ergebnisse, die erkennbar sozialdemokratische Züge beinhalten. Dabei wird es nicht nur um das Zusammenzählen einzelner sozialdemokratischer Punkte, sondern vor allem um ein erkennbares Gesamtbild von sozialer Gerechtigkeit.“ Die Ergebnisse sollten die Mitglieder überzeugen und deutlich machen, dass ein Ablehnen auch Chancen positiver Veränderung liegen lassen würden“, sagte Bezirksvorsitzender Manfred Schaub im Hinblick auf das Mitgliedervotum zu einem Koalitionsvertrag im Bund. „Die Weisheit der Vielen und die Argumente aller Mitglieder in allen Ortsvereinen spielen wieder eine ganz große Rolle in der SPD“, unterstrich Schaub die Bedeutung der Basis und betonte zugleich die Verantwortung der Mitglieder bei guten Verhandlungsergebnissen, sozialdemokratischen Inhalten eine Chance zu geben.

Besonders freuen sich die nordhessischen Sozialdemokraten, dass der hessische Landesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel mit einem tollen Ergebnis zum Stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt wurde und dass mit Dagmar Schmidt und Armin Schild sowie Manfred Schaub als Sportpolitischer Sprecher drei weitere Hessen dem Parteivorstand angehören.

„Mit einer verständigen Rede hat der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel die aufgrund des Abschneidens der SPD bei der Bundestagswahl notwendige Kritik aufgenommen“, so die Ortsvereinsvorsitzende der SPD Volkmarsen, Christel Keim, als Bilanz zum Bundesparteitag der Sozialdemokraten in Leipzig.

An dem Parteitag nahm Sie gemeinsam mit 26 nordhessische Delegierte aus den acht Unterbezirken zwischen Bad Karlshafen, Marburg und Fulda teil. „Die SPD hat angesichts des Ergebnisses von 25,7 % allen, Grund, ihre Positionen und das eigene Handeln zu überprüfen, ohne das Selbstbewusstsein als Partei der Arbeit und sozialen Gerechtigkeit und Ihre Ziele in die Schublade zu stecken“, unterstrich Keim.

 

 

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